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Gelenke sind bewegliche Verbindungen zwischen den Knochen, die unserem Körper Bewegungen ermöglichen. Die Gelenkflächen sind von glattem Knorpel umhüllt, der sie gleitfähig macht. Grössere Gelenke enthalten zusätzlich eine schleimige Flüssigkeit, die die Reibung an den Berührungs- flächen vermindert und ihre Beweglichkeit erhöht.
Der Mensch hat insgesamt über hundert Gelenke. Man unterscheidet zwei Hauptgruppen:
Bindegewebige oder knöcherne Gelenke: Diese Gelenke lassen sich kaum oder gar nicht bewegen. Die Knochennähte im Schädel und das Becken sind Beispiele dafür.
Die echten Gelenke ermöglichen einen Bewegungs- spielraum, der - je nach Gelenkart - unterschiedlich gross ist. So kann man beispielsweise den Kopf in verschiedene Richtungen drehen oder beugen, während sich das Knie nur beugen und strecken lässt. Deswegen werden die echten Gelenke noch weiter in Untergruppen aufgeteilt, die nach Beweglichkeitsgrad differenziert sind.
Gelenkknorpel Der Gelenkknorpel umfasst und schützt die Knochen- enden. Dadurch können Unebenheiten der Gelenkflächen ausgeglichen werden. Ein ständiger Wechsel von Belastung und Entlastung sorgt für die gleichmässige Ernährung und die Erhaltung des Gelenkknorpels.
Gelenkerkrankungen und Entzündungen in den Gelenken
Unsere Gesellschaft wird heute immer älter und die Häufigkeit der Gelenkerkrankungen wächst. Nicht nur in Deutschland wird inzwischen von einer Volkskrankheit gesprochen. Die Menschen haben dadurch ein erhöhtes Informationsbedürfnis hinsichtlich der Behandlung und Vorbeugung von kranken schmerzenden Gelenken.
Arthros - das griechische Wort für Gelenk
Gelenk Arthrose und Arthritis
Arthrose ist eine Gelenkerkrankung, die besonders Hüft-, Knie-, Wirbel-, Finger- und Fussgelenke befällt. Der Name stammt von dem griechischen Wort "Arthros", zu deutsch Gelenk. Die Endung "-ose" drückt aus, dass es sich in erster Linie um eine Abnutzung handelt. Die Endung "-itis" weist immer auf eine Entzündung hin. Bei einer Arthritis ist die Ursache also primär eine entzündliche Erkrankung. Arthritis und Arthrose können ineinander übergehen und in vielen Fällen nicht voneinander unterschieden werden. Die Behandlung ist bei beiden dann sehr ähn- lich, wenn nicht sogar identisch. Quelle: mdr.de
Nahrungsergänzung und Medizin für Gelenke
Die Gelenke brauchen regelmässige und schonende Bewegungen und eine gezielte Zufuhr spezifischer Knorpelnährstoffe. Insbesondere bei alters- und belastungsbedingten Verschleisserscheinungen profitieren Gelenke und die Gelenkschmiere von der Zufuhr spezieller Vitalstoffkombinationen zur ergänzenden Unterstützung einer knorpelgerechten Lebensweise. Ein gesundes Knorpelgewebe braucht ein entsprechen- des Verhältnis von Proteoglykanen zu Kollagenen. Kollagen, das Strukturprotein des Bindegewebes ist vorwiegend für die Elastizität des Knorpels verant- wortlich und die Proteoglykanen üben eine Stoss- dämpferfunktion (durch ihre hohe Wasserbindungs- fähigkeit) aus.
Die Ärzte-Zeitung vom 15. Februar 2001: “Orales Glucosamin bremst die Gonarthrose”. Der Bericht zeigt: Medikamente und Nahrungsergän- zungsmittel sind zumindest im Anfangsstadium der Arthrose und abhängig von der Arthroseursache€ partiell wirksam. Quelle: wikipedia
Gelenke schonen
Bitte einseitige und starke Belastungen zur Schonung der Gelenke vermeiden. Dies gilt für bereits geschädigte Gelenke, aber auch als vorbeugende Massnahme. Durch die Beachtung folgender Tipps reduzieren Sie Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken: Schwere Lasten vermeiden, beim Heben von Gegen- ständen in die Knie gehen und die Last möglichst nah am Körper hochheben, auf richtige Arbeitshöhen im Beruf und im Haushalt achten, eine mittelharte Matratze wählen, die die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützt und nicht zu lange still sitzen oder stehen. Wechseln Sie öfter mal die Position besonders bei sitzender Tätigkeit. Dazwischen mal aufstehen und ein paar Schritte gehen und sich strecken.
Tipp: Achten Sie auf gutes Schuhwerk: bequemes Fussbett und weiche, abfedernde Sohlen!
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